Journalisten werden verächtlich gemacht

Berlin – Im aktuellen Fall des Investigativjournalisten Billy Six werden derzeit die Normen festgelegt, nach der die Demokratie unterwandert werden darf. Billy Six, deutscher Journalist, Kriegsberichterstatter und erfahrener Weltenbummler hatte sich in der Vergangenheit bereits diverse male mit der Bundesregierung und der Presse angelegt, als er die Wahrheit ans Licht zerrte und damit entweder genau gegensätzlich berichtete oder falsche Berichterstattungen aufdeckte.

Im Fall des Flüchtlingsstromes im Jahr 2015, ging Six selbst nach Syrien um sich ein Bild vor Ort zu machen. Dann begab er sich auf die Flüchtlingsroute, interviewte zahlreiche Flüchtlinge und veröffentliche das dabei entstandene Videomaterial. Plötzlich entsprach das Bild des Flüchtlings, von dem es hieß, er sei wertvoller als Gold (Ralf Stegner, SPD), den wir dringend als Fachkraft in Deutschland brauchen (gesamte links-rot-grüne Bundesregierung) gar nicht mehr dem, was uns zuvor berichtet wurde. Den meisten ging es nur um das Geld, welches in Deutschland auf sie wartet.

Dann kam der Fall Flug MH17. Six reiste zur Absturzstelle und interviewte hunderte Menschen. Und plötzlich hatten hunderte Menschen unabhängig voneinander andere Aussagen gemacht als uns die Presse zuvor weiß machen wollte. Wir werden nie erfahren, wie es wirklich war, interessant hingegen sind auf jeden Fall die stark abweichenden Aussagen der Bevölkerung.

Und dann veröffentlicht Six noch seine Reportagen in konservativen Medien wie der Jungen Welt.

Wer sich mit Six unterhält und gezielte Fragen stellt, findet sehr schnell heraus, dass Six keineswegs rechtsnational eingestellt ist. Viel mehr möchte er die Wahrheit wissen und misstraut der parteinahen Presse in Deutschland.

Nun kam es, dass Six bei einer Recherche in Venezuela in Gefangenschaft geriet. Und nach 119 Tagen wieder frei kam. Die Umstände der sich stark zurückhaltenden Politik führten zu einer aktuellen Stunde im Bundestag. Und hier wurden nun die Normen vorgestellt.

Dr. Andreas Nick für CDU/CSU definierte unter anderem Billy Six als „Reiseblogger“, den man bereits zum zweiten mal aus Gefangenschaft befreien müsse und es könne nicht angehen, dass sich ein Bürger immer wieder in solch gefährliche Situationen bringt. Damit forderte Nick unterschwellig eine Art Berufsverbot, denn Billy Six ist Journalist, es ist sein Job, in Gegenden zu reisen, wo es brennt.
Reiseblogger, welch abfälliges Wort für einen Journalisten.
Daniela De Ridder, SPD, wiederholte das ganze und brüllte fast in das Mikrofon,  Billy Six sei ein Reiseblogger, nur ein Reiseblogger und überhaupt kein richtiger Journalist.
Besondere Aufmerksamkeit sollten diese Aussagen bei jedem Bundesbürger erhalten, die ins Ausland reisen. Wer “nur” ein Reiseblogger oder vielleicht auch “nur” ein Reisender ist, darf nach diesen Aussagen offenbar keine Hilfe der Bundesregierung erwarten.

Alle anderen Redner liessen nur ein, zwei abfällige Sätze über Six fallen, nur um sich dann der Beschimpfung gegen die AfD, welche diese aktuelle Stunde gefordert hatte, hinzugeben.
So sprach für die Linke Simone Barrientos und begnügte sich damit, die AfD als Jammertruppe zu bezeichnen und erklärte „Sie wissen doch gar nicht, was Menschenrechte sind.“

Für die FDP sprach  Gyde Jensen, die erklärte, Intoleranz dürfe nicht toleriert zu werden und die AfD sei intolerant und dies sei nicht zu tolerieren. Ihr ging es um reines AfD Bashing.

Und damit wurde ganz offen ausgesprochen, was zuvor bereits im Brandenburger Landtag geübt wurde. Die AfD als missliebige grösste Oppositionspartei setzte sich für die Freilassung von Billy Six ein und damit war bei den Politikern der anderen Parteien klar: Wenn sich die AfD für einen Bundesbürger einsetzt, kann das nichts gutes sein.


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