Anti-Corona Demo in Berlin #b2908 – So lässt sich das Volk vorführen

Berlin – Anti-Corona Demo wird durch Polizei behindert · Polizeigewalt in der Nacht · Spontandemonstration der Journalisten für Pressefreiheit niedergeschlagen

Heute fand eine weitere Auflage der Anti-Corona Demo von Querdenken 711 statt. Diese heutige Demonstration hatte im Vorfeld schon die Weltpresse auf sich aufmerksam gemacht.
Hatte doch Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) die Demo mit der Begründung verboten, es könnte zu Gesetzesübertretungen kommen.
Weiter hatte Geisel noch die Teilnehmer als rechte Spinner und Nazis beschimpft.
In Berlin zeigte sich heute ein anderes Bild. Ein buntes Fahnenmeer aus französischen, israelischen, russischen, amerikanischen, italienischen und eben auch aus Reichs- und Wirmerflaggen war zu sehen.

Zunächst einmal die wohl wichtigste und am heftigsten diskutierte Information überhaupt.
Wieviel Teilnehmer waren es?
Subjektiv sieht das alles immer viel grösser aus als es wirklich ist. Objektiv erkläre ich jetzt, wie die Teilnehmerzahlen gerechnet werden, um dem Vorwurf der Lügenpresse zu entgehen.
In der Normal-Presse werden die Zahlen gerne bei unliebsamen Demos heruntergeschönt, während genehme Proteste aufgehübscht werden. Dabei ist eine Ermittlung in gewissem Rahmen ganz einfach.
Die Protestzug ging bis zu seinem Zwangsstop vom Brandenburger Tor die Straße unter den Linden 600 Meter weit hinunter und bog dann in die Friedrichsstraße ab.
Das Ende oder vielmehr der Anfang des Zuges lag in etwa auf Höhe der Hannoverschen Straße. Dies ist eine Länge von 1,16km. Rechnet man nun eine Breite von 40 Metern, so sind dies 68.000 Quadratmeter. Laut Abstandsregel sollten um jede Person herum 1,5 Meter Platz sein. Dies wurde nicht ganz erreicht aber man könnte eine Person pro Quadratmeter im Durchschnitt plus etwas mehr rechnen. Damit waren es rund 100.000 Teilnehmer.
Der Innensenator Andreas Geisel (SPD), welcher im Vorfeld die Demonstration gesetzeswidrig verboten hatte, sprach von 38.000 Teilnehmern.

Und damit kommen wir auch schon zum Hauptthema. Die Demonstration wurde, wie schon im Vorfeld durch die Polizei angekündigt, aufgelöst.
Die Polizei begann noch vor Beginn der eigentlichen Demo am Brandenburger Tor die Teilnehmer in den Zug hinein zu drücken. Dabei wurde auch vor Vertretern der Presse nicht halt gemacht. Im weiteren Verlauf des Zuges befanden sich immer wieder kleinere Polizeitrupps, die die Leute weiter anschoben und aufforderten, schnell weiter zu gehen. Auch hier wurde vor der Presse nicht halt gemacht, ich wurde mehrfach bei meiner Arbeit behindert.
Als dann am Beginn des Zuges die Polizei den Zug einfach angehalten hat, wurde die Masse der Menschen natürlich einfach zusammen geschoben.
Die eigentliche Farce kam aber dann. Es wurden Auflagen erteilt.

  1. Die Abstandsregel muss eingehalten werden.
  2. Jeder Teilnehmer der Demonstration gegen die Maskenpflicht muss eine Maske tragen.
  3. Der Veranstalter darf keine Musik mehr auf den Veranstaltungswagen spielen.
  4. Die Demoteilnehmer dürfen nicht mehr sprechen.

Dies war natürlich nicht umzusetzen und somit wurde der Demozug vorzeitig durch die Polizei beendet.
Die Abschlusskundgebung fand jedoch statt, denn es handelte sich schlichtweg um eine andere Veranstaltung. Hier hat der Veranstalter wirklich mitgedacht. Möglicherweise hat aber auch einfach niemand mehr den Durchblick gehabt, wurden doch im Vorfeld nach dem Verbot der Demonstration durch den Innensenator mehr als 6.000 Demonstrationen für den heutigen Samstag angemeldet. 4.000 davon am und um das Brandenburger Tor.
Hier hielt sich die Polizei auch weitgehend zurück, schritt aber ein, als nach Ende der Veranstaltung zahlreiche Personen den Platz am Brandenburger Tor nicht räumen wollten. Es kam zu vereinzelten Festnahmen. Ebenso wurde Attila Hildmann in Gewahrsam genommen, als dieser am Reichstag die Absperrung durchbrach um eine Kundgebung zu starten.
Insgesamt soll es zu etwa 300 Festnahmen gekommen sein und es sollen Flaschen und Steine gegen Polizisten an der Russischen Botschaft geworfen worden sein. Dies kann ich nicht bestätigen aber ich kann nicht überall sein.
Bleibt nur zu hoffen, dass die gewaltbereiteren Demonstranten sich nicht ein Vorbild an den Gelbwesten in Frankreich nehmen, denn mit ruhigem und gewaltfreiem Protest wird man in Deutschland nichts erreichen.
In den kommenden Tagen dürfte es noch ein Update dieses Artikels geben, denn einige Fragen waren doch an die Pressestelle der Berliner Polizei zu richten.

Wer natürlich auf dem Demonstrationszug nicht fehlen durfte, war Hardy Krüger, Haus und Hof-Fotograph der linksextremen Antifa und immer auf der Suche nach -in seinen Augen- Nazis, über die er dann berichtet.

Update 30.08.2020 09:00
Zahlreiche verletzte Journalisten durch ausufernde Polizeigewalt in Berlin

Am Abend des 29.08., dem Demonstrationstag, verblieben viele Teilnehmer noch an der Siegessäule. Es kam vereinzelt zu Übergriffen auf die Polizei. Der Veranstalter forderte die Teilnehmer immer wieder auf, doch nach Hause zu gehen. Aber sie blieben.
Im weiteren Verlauf wurde seitens der Polizei begonnen, den Platz zu räumen.
Hierbei wurde nicht zimperlich mit den Demonstranten umgegangen. Doch es handelte sich nicht um jugendliche Gewalttäter, die auf den Demos der Linksextremisten zu Boden gebracht werden, es handelte sich um Normalbürger, teils in hohem Alter. Kein Grund für die Polizei, anders mit Rentnern zu verfahren wie mit diesen genannten Jugendlichen.
Dies wurde selbstverständlich von der Presse begierig aufgenommen, sind das doch Bilder, die die Presse sehen will.
Doch jetzt geschah etwas, was es im freien Deutschland so wohl noch nie gegeben hat. Die Polizei ging sehr brutal gegen Pressevertreter vor. Es wurden Journalisten abgeführt, es wurden Journalisten weg geschubst, es wurden Kameras aus den Händen geschlagen.
Etwa ab 22:00 Uhr sollte das angemeldetete Protestcamp aufgelöst werden. Daraufhin wurden dann mehrere Spontandemonstrationen durch den Veranstalter und durch Pressevertreter für Pressefreiheit und für die Einhaltung der Grundrechte auf Pressefreiheit ausgerufen.
Mehrere dieser Spontandemos wurden von der Polizei gewaltsam aufgelöst. Teilweise wurden auf dem Boden sitzende Journalisten von Polizisten gefragt, ob sie freiwillig aufstehen und gehen oder ob “es weh tun soll?”
Beim wegtragen der Journalisten gab es mehrere dutzend Verletzte. Es gab, sicherlich auch aufgrund des langen Tages, mehrere Kreislaufzusammenbrüche, die durch Notärzte behandelt werden mussten. Die Zahl der stationär aufgenommenen Verletzten liegen noch nicht vor.
Um gegen 01:45 Uhr in der Nacht dann plötzlich das Umdenken der Polizei. Was der Auslöser war, ist noch unbekannt. Alle Polizisten hielten inne, nahmen ihre Helme ab und rückten ab. Es könnte sich hier um einen Befehl gehandelt haben.
Gegen kurz nach 02:00 Uhr wurden alle Spontandemos für beendet erklärt.
Der gestrige Tag wird in Berlin noch für viel Nacharbeit sorgen.
Ein 4 stündiger Livestream der Räumungen ist auf youtube verfügbar.

Update 30.08.2020 09:30
Polizei korrigiert unerwartet die Teilnehmerzahlen der Anti-Corona Demonstration um ein Drittel nach oben.

Wie nun bekannt wurde, erklärte die Polizei nach der Verbotsverfügung von Freitag die Teilnehmerzahlen der Demonstration am 1. August, die Teilnehmerzahlen seien nicht wie ursprünglich angegeben, 20.000 gewesen, sondern 30.000.
Damit konnte das Veranstaltungsgelände als zu klein erklärt werden um die Verbotsverfügung durch zu bekommen.

 

 

 


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