#b2908 Polizei: 60 jährige Frau prügelt vier Einsatzpolizisten zu boden

Liest man die Stellungnahme der Polizei zu den gewaltsamen Festnahmen auf der Querdenken-Demo von Samstag über zwei Frauen, so könnte man meinen, es handele sich bei beiden um Zehnkämpferinnen mit Kampfsportausbildung und Chuck Norris Bonus.

Fall 1: Vier Polizisten ringen Frau zu Boden und schlagen dann auf sie ein.

Die Polizei schreibt:

Eine 60-jährige Frau aus Baden-Württemberg wurde gegen 13:00 Uhr von einem Polizisten angesprochen, weil Sie sich an einer unerlaubten Ansammlung beteiligt und sich trotz mehrfacher Aufforderung nicht entfernt haben soll. Sie kauerte sich daraufhin auf den Boden und tritt einem Beamten in den Bauch. Als die Beamten versuchen, sie wegzutragen, versucht sie einem weiteren in die Hand zu beißen. Daraufhin wird sie unter lautem Geschrei auf den Bauch gedreht. Da sie sich auch weiterhin wehrt, wird ihr mit der Faust auf den Rücken geschlagen, um ihren Widerstand zu brechen. Anschließend kann sie festgenommen und weggeführt werden. Sie erlitt Schürfwunden, lehnte eine ärztliche Behandlung jedoch ab und wurde nach Identitätsfeststellung und Platzverweis entlassen. Sie sieht nun Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung entgegen. Anders als auf Social Media behauptet, haben wir keine Anhaltspunkte für weitere gesundheitliche Beeinträchtigungen der Frau. Unsere Kollegen blieben unverletzt.

Und so sah der Einsatz aus:

 

Fall 2: Polizisten zerren eine am Boden liegende schwangere Frau

In einem weiteren Video, dass im Internet eingestellt worden ist, wurde die Festnahme einer schwangeren Frau aufgenommen. Auch diese Festnahme ereignete sich im Bereich des Großen Sterns in Tiergarten. Einsatzkräfte gaben an, dass die 42-Jährige aus Nordrhein-Westfahlengegen 13.45 Uhr versucht hatte, eine Absperrung zu durchbrechen. Sie soll im weiteren Verlauf einen Beamten gegen das Visier des Einsatzhelms geschlagen und angespuckt haben. Einsatzkräfte brachten die Frau zu Boden und nahmen sie fest. Dabei kam es zu einem Faustschlag eines Polizisten gegen den Kopf der Frau. Sanitäter eines Rettungswagens stellten keine Verletzungen fest. Einen Transport in ein Krankenhaus lehnte die Schwangere ab. Sie sieht nun ebenfalls Strafermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte durch einen tätlichen Angriff und Körperverletzung entgegen. Anders als in den sozialen Medien behauptet wird, gibt es keine Anhaltspunkte für eine Gesundheitsbeeinträchtigung der Mutter und des ungeborenen Kindes.

Und so sah dieser Einsatz aus:

 

 


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